In der heutigen Episode geht es um die Generalisierte Angststörung – eine Form der Angst, bei der alltägliche Sorgen übermäßig stark werden und das Leben der Betroffenen dauerhaft belasten. Charakteristisch sind dabei anhaltende, schwer kontrollierbare Gedankenspiralen rund um Themen wie Gesundheit, Arbeit, Beziehungen oder die Zukunft. Viele Betroffene erleben eine ständige innere Anspannung, Nervosität oder das Gefühl, „immer auf der Hut“ zu sein. Häufig kommen körperliche Symptome wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen oder Herzklopfen hinzu. Die Sorgen wirken oft wie ein endloser Strom, der den Alltag dominiert und viel Kraft kostet.
In der heutigen Episode geht es um die Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS –
eine Reaktion auf ein extrem belastendes oder lebensbedrohliches Ereignis, das die psychischen Schutzmechanismen eines Menschen überfordert. Charakteristisch sind dabei wiederkehrende Erinnerungen, Albträume oder das Gefühl, das Erlebte erneut durchzumachen. Viele Betroffene vermeiden Situationen oder Orte, die sie an das Trauma erinnern, und erleben gleichzeitig eine anhaltende innere Anspannung, Schlafstörungen oder Reizbarkeit.
Diese erste exklusive Folge basiert auf einem realen Fall aus meiner psychotherapeutischen Praxis – natürlich in wichtigen Punkten verfremdet, Namen, Orte und Details geändert. Was passiert, wenn eine 19-jährige Patientin das erste Mal in die Praxis kommt – erschöpft, leer und von einer tiefen Depression belastet? Ich erzähle, wie die ersten psychotherapeutischen Sitzungen ablaufen, wie man mit Suizidgedanken umgeht und wie langsam Vertrauen entsteht – oft schon durch ein einziges Wort oder einen Blick. Alle weiteren Folgen werdet ihr zeitnah als Abonneti*innen bei mir über Spotify oder Patreon finden :)
In der heutigen Episode geht es um Hochbegabung – ein Phänomen, bei dem kognitive Fähigkeiten deutlich über dem Durchschnitt liegen und das Denken oft schneller, vernetzter und kreativer abläuft als bei den meisten Menschen. Typisch ist, dass Betroffene ein hohes intellektuelles Potenzial zeigen – etwa eine außergewöhnlich schnelle Auffassungsgabe, ein starkes analytisches Denken, intensive Interessen oder eine ausgeprägte Sensibilität – dieses Potenzial im Alltag jedoch nicht immer unproblematisch ist. Denn Hochbegabung kann sowohl zu beeindruckenden Leistungen führen als auch zu Herausforderungen wie Unterforderung, Perfektionismus, sozialer Distanz oder innerer Anspannung. Wir sprechen darüber, wie Hochbegabung erkannt wird, wie sie sich äußert und warum sie im Alltag manchmal eher Belastung als Geschenk sein kann.
In der heutigen Episode geht es um die Somatisierungsstörung – eine psychische Störung, bei der körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, für die sich keine ausreichende medizinische Ursache finden lässt. Typisch ist, dass die Betroffenen unter wiederkehrenden oder wechselnden körperlichen Symptomen leiden – etwa Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen oder Schwindel – und diese als Ausdruck einer körperlichen Erkrankung erleben, obwohl sie in Wahrheit oft mit psychischer Belastung oder inneren Konflikten zusammenhängen.
In der heutigen Episode geht es um Autismus –
Autismus ist keine grundsätzlich keine klassische Krankheit, sondern eine besondere Form, die Welt wahrzunehmen, zu denken und zu fühlen. Menschen im Autismus-Spektrum nehmen Reize oft intensiver wahr, haben ein starkes Bedürfnis nach Klarheit und Struktur und zeigen häufig besondere Interessen oder Fähigkeiten. Typisch sind Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation oder im zwischenmenschlichen Austausch – aber das bedeutet nicht, dass Betroffene kein Interesse an anderen Menschen haben. Vielmehr funktioniert das Verstehen von Emotionen, Blickkontakt oder unausgesprochenen Regeln einfach anders. Wenn ihr mehr erfahren wollte, dann hört doch gerne rein.
In der heutigen Episode geht es um Kleptomanie –
charakteristisch ist dabei das wiederholte, kaum kontrollierbare Stehlen von Gegenständen, die oft keinen wirklichen materiellen Wert für die Betroffenen haben. Entscheidend für die Diagnose ist jedoch, dass dieses Verhalten mit starkem innerem Drang, Schuldgefühlen und erheblichem Leidensdruck verbunden ist und zu Problemen im Alltag führen kann.
Was ich genau damit meine, hört ihr in dieser Episode
In der heutigen Episode geht es um Tic-Störungen –
Darunter versteht man plötzlich auftretende, unwillkürliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die sich immer wiederholen. Typisch sind zum Beispiel Blinzeln, Grimassieren, Räuspern oder kurze Laute. Wichtig ist: Die Betroffenen machen das nicht absichtlich – die Tics entstehen automatisch, und oft spüren sie vorher einen inneren Drang, der sich nur durch den Tic kurz lösen lässt. Was genau dahintersteckt, und wie man damit umgehen kann – das hört ihr in dieser Episode.
In der heutigen Episode geht es um Stress – und darum, wie er entsteht und warum wir ihn so unterschiedlich wahrnehmen. Laut dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus ist Stress kein automatischer Reflex, sondern das Ergebnis einer individuellen Bewertung: Zuerst schätzen wir ein, ob eine Situation relevant oder bedrohlich ist (primäre Bewertung), danach prüfen wir, ob wir über genug Ressourcen verfügen, um damit umzugehen (sekundäre Bewertung). Erst wenn wir die Anforderungen als zu hoch empfinden, entsteht Stress. Wie stark wir betroffen sind, hängt also nicht nur von äußeren Faktoren ab, sondern auch davon, wie wir damit umgehen. In dieser Folge beleuchten wir, wie solche Bewertungen im Alltag ablaufen – und was uns hilft, Stress besser zu bewältigen.
In der heutigen Episode geht es um Schlafwandeln –
charakteristisch ist dabei, dass Betroffene während des Tiefschlafs plötzlich aufstehen und Handlungen ausführen, ohne dabei wirklich wach zu sein. Diese Episoden können vom ziellosen Umhergehen bis hin zu komplexeren Handlungen reichen. Oft erinnern sich die Betroffenen am nächsten Morgen nicht daran. Schlafwandeln ist in der Regel nicht willentlich steuerbar und kann mit Verwirrung, Verletzungsgefahr oder Belastung für die Familie einhergehen. Entscheidend für die Diagnose ist, dass das Verhalten regelmäßig auftritt, zu Einschränkungen im Alltag führt oder ein Risiko für die Gesundheit darstellt.
In der heutigen Episode geht es um Bulimie –
charakteristisch ist dabei ein wiederkehrender Kreislauf aus Essanfällen und anschließendem kompensatorischen Verhalten, wie Erbrechen, Fasten oder exzessivem Sport. Anders als bei einer normalen Diät ist dieses Muster nicht mehr kontrollierbar und geht mit großem inneren Druck, Scham- und Schuldgefühlen einher. Entscheidend für die Diagnose ist, dass Betroffene unter diesem Verhalten erheblich leiden und es zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann.
Was ich genau damit meine, hört ihr in dieser Episode.
In dieser Episode geht es um Trauma –
Was genau bedeutet Trauma eigentlich, und warum wird der Begriff so oft missverstanden? Ich spreche darüber, was ein Trauma wirklich ist, wie es entsteht und warum nicht jedes belastende Erlebnis gleich eine Traumatisierung bedeutet.
In der heutigen Episode geht es um Schizophrenie –
Charakteristisch sind dabei Symptome wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder stark gestörtes Denken und Fühlen. Entscheidend für die Diagnose ist jedoch, dass diese Symptome zu erheblichem Leidensdruck bei der betroffenen Person oder zu Beeinträchtigungen im Alltag führen.
Was ich genau damit meine, hört ihr in dieser Episode.
In der heutigen Episode geht es um Sadomasochismus –
Charakteristisch ist dabei das Erleben sexueller Erregung durch das Zufügen oder Erleiden von Schmerz, Demütigung oder Fesselung. Entscheidend für die Diagnose ist jedoch, ob diese Neigung zu Leidensdruck bei der betroffenen Person oder zu Schädigung anderer führte. Was ich genau damit meine, hört doch in die Episode rein.
In der heutigen Episode geht es um Anorexie – eine Essstörung, die durch einen starken Drang nach Gewichtsreduktion, eine gestörte Körperwahrnehmung und ein restriktives Essverhalten gekennzeichnet ist.
Menschen mit Anorexie erleben häufig einen intensiven Kontrollwunsch über den eigenen Körper und das Essverhalten – doch gleichzeitig kann dieser Zustand mit erheblichem körperlichem und seelischem Leid, Isolation sowie ernsten gesundheitlichen Risiken verbunden sein. Beziehungen, Beruf und Lebensqualität können darunter erheblich leiden.
In der heutigen Episode geht es um Insomnie – eine Schlafstörung, die durch Ein- oder Durchschlafprobleme sowie einen nicht erholsamen Schlaf gekennzeichnet ist.
Menschen mit Insomnie erleben häufig stundenlanges Wachliegen, häufiges nächtliches Aufwachen oder das Gefühl, am Morgen trotz ausreichender Schlafzeit erschöpft zu sein – doch gleichzeitig kann dieser Zustand auch mit Anspannung, Grübelneigung und einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit am Tag verbunden sein. Konzentration, Stimmung und allgemeine Lebensqualität können dadurch erheblich leiden.
In der heutigen Episode geht es um selbstverletzendes Verhalten – ein Verhalten, bei dem Menschen sich absichtlich körperlichen Schaden zufügen, meist ohne die Absicht, ihr Leben zu beenden.
SVV ist oft ein Versuch, mit intensiven Gefühlen, innerem Druck oder einer als unerträglich empfundenen Leere umzugehen. Viele Betroffene berichten, dass Selbstverletzung kurzfristig eine Form von Kontrolle, Erleichterung oder Spürbarkeit vermittelt – doch gleichzeitig ist dieses Verhalten mit erheblichem seelischen Leid, Schuld- und Schamgefühlen sowie dem Risiko schwerer körperlicher Folgen verbunden.
Auch Beziehungen, Beruf und Lebensqualität können darunter erheblich leiden
In dieser Episode sprechen wir über die Agoraphobie – eine Angststörung, bei der bestimmte Orte oder Situationen gemieden werden, weil sie als schwer zu verlassen oder unsicher empfunden werden. Diese Angst kann den Alltag stark einschränken, von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zum Verlassen des eigenen Zuhauses.
In dieser Episode geht es um die Zwangsstörung – eine psychische Erkrankung, bei der sich aufdrängende Gedanken oder Impulse immer wieder ungewollt ins Bewusstsein drängen. Um die daraus entstehende Anspannung zu lindern, führen Betroffene oft wiederkehrende Handlungen oder Rituale aus.
In dieser Episode sprechen wir über die Anpassungsstörung – eine psychische Reaktion auf belastende Lebensereignisse oder Veränderungen. Betroffene erleben anhaltende Niedergeschlagenheit, Angst oder Anspannung, oft verbunden mit Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen.