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Kunst aus der Ferne
Tina
22 episodes
18 hours ago
Kunst aus der Ferne ist der Podcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt es Geschichten aus der Kunstgeschichte, Inspiration für deine eigene Kreativität und Ideen, wie du ohne Leistungsdruck ins Malen kommst. Statt trockener Theorien und Fachchinesisch bekommst du hier ehrliche Einblicke, kleine Malabenteuer und Denkanstöße – erzählt mit einer Portion Humor, klarer Sprache und der Erlaubnis, alle Regeln über Bord zu werfen. Kunst aus der Ferne – der ehrliche, leicht ironische Kunstpodcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt’s Geschichten aus der
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Kunst aus der Ferne ist der Podcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt es Geschichten aus der Kunstgeschichte, Inspiration für deine eigene Kreativität und Ideen, wie du ohne Leistungsdruck ins Malen kommst. Statt trockener Theorien und Fachchinesisch bekommst du hier ehrliche Einblicke, kleine Malabenteuer und Denkanstöße – erzählt mit einer Portion Humor, klarer Sprache und der Erlaubnis, alle Regeln über Bord zu werfen. Kunst aus der Ferne – der ehrliche, leicht ironische Kunstpodcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt’s Geschichten aus der
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Episodes (20/22)
Kunst aus der Ferne
KI ist keine Kunst

In dieser Folge von Kunst aus der Ferne spricht Kunsthistorikerin und Kreativpädagogin Tina ehrlich über künstliche Intelligenz in der Kunst – jenseits von Hype und Kulturpessimismus.

Wie nutzen Künstler:innen KI wirklich? Wo hilft sie beim Schreiben, beim Strukturieren oder beim Ideenfinden – und wo geht etwas verloren? Warum fühlen sich manche KI-generierten Bilder perfekt, aber bedeutungslos an? Und weshalb ist Kunst mehr als nur ein schönes Ergebnis?

Diese Podcastfolge ist eine persönliche Reflexion über Kunstprozess vs. Produkt, über Angst, Zweifel, Mut und Bedeutung – und darüber, warum KI unterstützen kann, aber keine Kunst erschafft.
Eine Einladung zum Nachdenken für Künstler:innen, Kreative, Kunstinteressierte und alle, die sich fragen, was Kunst im digitalen Zeitalter eigentlich noch ist.


mehr findet ihr unter www.kunstausderferne.de


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19 hours ago
8 minutes 34 seconds

Kunst aus der Ferne
Was ist Kunst?

Was ist Kunst eigentlich?
Eine einfache Frage, die erstaunlich schnell kompliziert wird.

In dieser Folge geht es nicht um Stilrichtungen, große Namen oder Lieblingswerke, sondern um Entscheidungen. Denn Kunst ist kein Naturphänomen. Sie wächst nicht von selbst, sie entsteht nicht zufällig. Kunst wird gemacht – und vor allem wird sie entschieden.

Wir sprechen darüber, warum früher niemand gefragt hat, ob etwas Kunst ist, wie Kunstkammern Ordnung in die Welt bringen wollten, warum Museen nicht zeigen, was schön ist, sondern was relevant gilt, und wie Kunstakademien unsere Vorstellungen von „hochwertig“ bis heute prägen.

Eine Folge über Sammeln, Macht, Ordnung und darüber, warum wir uns auch heute noch fragen:
Darf das Kunst sein?

Ohne Staub. Ohne Fachchinesisch.
Aber mit Kontext.

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1 week ago
10 minutes 10 seconds

Kunst aus der Ferne
Friedensreich Hundertwasser – Farbe, Widerstand und die Frage, wie wir wohnen wollen

Friedensreich Hundertwasser gilt vielen bis heute als bunter, freundlicher Künstler – als jemand, dessen Häuser wie aus einem Märchen aussehen.

Schaut man genauer hin, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Hundertwasser war unbequem, kompromisslos und erstaunlich konkret. Seine Kunst war keine Spielerei, sondern eine klare Haltung gegen Normierung, Funktionalismus und den Verlust von Individualität im Wohnen.

In dieser Folge spreche ich über Hundertwassers Biografie, seine Malerei, seine Architektur und seine Manifeste. Über Spiralen und gerade Linien, über das Fensterrecht, über begrünte Dächer und Häuser als Lebensräume. Und darüber, warum viele seiner Forderungen heute weniger radikal klingen als noch vor Jahrzehnten.

Hundertwasser war kein naiver Kinderkünstler. Vielleicht lag seine Provokation weniger darin, was er sagte, als darin, wann er es sagte.

Eine Folge über Kunst, Architektur und die Frage, wie wir eigentlich leben wollen.

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2 weeks ago
13 minutes 22 seconds

Kunst aus der Ferne
Zwischen Stil und Stillstand – Leon Löwentraut im Faktencheck

In dieser Folge von Kunst aus der Ferne verlasse ich bewusst die sichere Rolle der Kunsthistorikerin und begebe mich auf das unbequemere Terrain der Kunstkritik. Ausgangspunkt ist eine ARD-Dokumentation über den jungen Maler Leon Löwentraut, die bei mir viele Fragen ausgelöst hat. Ich spreche über frühen Erfolg, über elitäre Kunstkritik, über Neid, Marktmechanismen und die große Frage, was Entwicklung in der Kunst eigentlich bedeutet. Hat Leon Löwentraut Willen? Ja. Hat er einen klaren Stil? Auch das. Aber reicht das für ein ganzes Künstlerleben? Muss Kunst immer tief und sperrig sein – oder darf sie auch einfach gefallen? Und was passiert, wenn der Markt schneller ist als das Lernen? Diese Folge ist kein Verriss, sondern eine konsequent faire, aber deutliche Auseinandersetzung mit einem Phänomen unserer Zeit: jung, erfolgreich, sichtbar – und unter gewaltigem Erwartungsdruck.


www.kunstausderferne.de



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3 weeks ago
10 minutes 47 seconds

Kunst aus der Ferne
Eingebildete Gemeinschaften: Von Osmanischem Reich bis Expat-Bubble

Was haben Benedict Anderson, das Milletsystem des Osmanischen Reiches und eine Expat-Whatsapp-Gruppe gemeinsam? Mehr, als man denkt. In dieser Folge schauen wir auf „eingebildete Gemeinschaften“ – wie sie entstehen, woran sie scheitern, und warum wir alle ständig in irgendwelchen kleinen oder großen Wir-Fiktionen leben.
Es geht um Dialektschocks der 80er, koloniale Grenzziehungen mit Lineal, nationale Erzählungen wie Bühnenbilder – und darum, wie man sich im Ausland ganz unbemerkt seine eigene Mini-Nation baut. Klar, sachlich, mit Humor und ohne Pathos.

Eine Folge über Zugehörigkeit, Konstruktion, Kunst und das menschliche Bedürfnis nach Ordnung – egal, ob in Wüstenstaaten, Königshöfen oder Facebook-Gruppen.

Für mehr Kunst aus der Ferne: www.kunstausderferne.de

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4 weeks ago
9 minutes 8 seconds

Kunst aus der Ferne
Bible der Armen- Die Bibel der Armen – Macht, Angst und Bilder im Mittelalter

Was wäre, wenn Bilder gefährlich sein können?
Im Mittelalter waren religiöse Bilder keine Deko – sie waren Unterricht, Drohung, Trost und Machtinstrument zugleich. In dieser Folge sprechen wir über die sogenannte „Bibel der Armen“, über Altäre als emotionale Verstärker, über Bilderstürme, Reformation, Barock als Gegenangriff – und darüber, warum unsere heutigen Debatten über Social Media, KI und Bildmanipulation viel älter sind, als wir glauben.
Eine Folge über Glauben, Kontrolle und die enorme Macht von Bildern – damals wie heute.

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1 month ago
11 minutes 19 seconds

Kunst aus der Ferne
Heilige Orte, harte Macht: Warum Kirchen oft auf Tempeln stehen

In dieser Folge von Kunst aus der Ferne geht es um religiöse Architektur, Macht und Kolonialgeschichte: Warum stehen Kirchen so oft auf ehemaligen Tempeln, Pagoden oder Moscheen? Wir reisen von der Sankt-Joseph-Kathedrale in Hanoi über die Mezquita in Córdoba bis zum Templo Mayor in Mexiko-Stadt und sprechen darüber, wie Architektur als politisches Machtinstrument genutzt wurde – und warum das Osmanische Reich dabei ein spannendes Gegenbeispiel ist.

Du erfährst, wie Soft Power, Religion und Imperien zusammenhängen, was europäische Kolonialmächte anders machten als die Osmanen und wie Gebäude historische Narrative formen. Perfekt für alle, die sich für Kunstgeschichte, Weltgeschichte, Kulturwissenschaft und Architektur interessieren – verständlich, unterhaltsam und ohne elitären Staub.

Am Ende der Folge lade ich dich ein zu meinem Kunstkurs in Sankt Peter-Ording (14.–18. Februar) – fünf Tage kreative Auszeit an der Nordsee – sowie in den Kunst-aus-der-Ferne-Club, die monatliche Community für alle, die regelmäßig malen, lernen und kreativ bleiben wollen.

www.kunstausderferne.de

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1 month ago
13 minutes 37 seconds

Kunst aus der Ferne
Leonardo, Bellini & Holbein: Künstler im Machtspiel

Kunst, Macht und höfische Dramen: Leonardo, Bellini und Holbein im spannenden Alltag der Königshöfe – vom französischen Glanz bis zum osmanischen Hof. Warum selbst ein Salzfässchen politisch war.

www.kunstausderferne.de


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1 month ago
14 minutes 47 seconds

Kunst aus der Ferne
Gotik erklärt – Von Saint-Denis bis Hanoi

Kurzbeschreibung:
Diese Episode nimmt dich mit in die leuchtende Welt der Gotik – von Abt Sugerund seinem Traum aus Glas bis zu Westminster Abbey als politischerPR-Kathedrale.
Ein Gespräch über Licht, Macht und die Frage, warum der Himmel manchmal ausStein besteht.


Kim W. Woods (ed.): Art & Visual Culture 1100–1600: Medieval toRenaissance, Tate / Open University 2012, Kapitel 2 („Sacred architecture,Gothic architecture“ – Susie West).


Mehr über Kunst aus der Ferne:

www.kunstausderferne.de

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1 month ago
12 minutes 3 seconds

Kunst aus der Ferne
Was, wenn Kunst einfach nur Mut ist? – Ein Versuch Pollock zu erklären

Ich geb’s zu: Diese Folge hat mich Überwindung gekostet. Jackson Pollock ist einer dieser Künstler, über die alle reden – und keiner so richtig weiß, warum. Der Typ, der Farbe tropft, den Pinsel wegwirft und trotzdem die Kunstwelt auf den Kopf stellt. Aber hinter dem Chaos steckt mehr.

Ich erzähle, warum Pollock für mich kein Genie ist, sondern ein Mutiger. Warum er alles über Bord geworfen hat – Regeln, Technik, sogar die Staffelei – und warum genau das die Kunst verändert hat. Wir reisen in die 1940er, mitten nach New York, wo aus Trümmern und Trotz eine neue Kunstwelt entsteht.

Und ganz ehrlich: Ich weiß bis heute nicht, ob ich Pollock wirklich mag. Aber ich bewundere, dass er sich einfach getraut hat.


Fragen und Anregungen bitte an: tina@kunstausderferne.de


www.kunstausderferne.de


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2 months ago
12 minutes 26 seconds

Kunst aus der Ferne
Pax Mongolica und Pinselgold – wie Handel die Kunst veränderte

In dieser Folge reisen wir nach Siena – ins 14. Jahrhundert, in eine Zeit, in der die Welt schon erstaunlich vernetzt war, auch ohne Flugzeuge oder Internet.
Im Zentrum steht Simone Martini, ein Maler, der das Heilige und das Weltliche, das Lokale und das Globale, so fein miteinander verwob, dass man kaum merkt, wo das eine aufhört und das andere beginnt.

Wir begegnen ihm als Hofmaler, Diplomat und stiller Weltreisender in Farbe:
Sein Blau kam aus Afghanistan, sein Gold aus Afrika, seine Ideen von überall her. Seine Kunst zeigt, wie weit Pigmente, Stile und Gedanken schon im Mittelalter unterwegs waren – über die Pax Mongolica, über Handelsrouten, über Sprache und Glauben hinweg.

Von Siena bis Avignon, von der Maestà bis zur Beerdigung des heiligen Martin: Simone Martini malte in Bildern, die zeigen, dass Globalisierung nicht erst in der Neuzeit begann.

Und irgendwo zwischen diesen Goldflächen und Himmelsbläuen entdecken wir, dass man keine Kunstgeschichte studiert haben muss, um das zu fühlen – man sieht es einfach.

Highlights:

  • Warum es im Mittelalter keinen Unterschied zwischen Kirche und Staat gab

  • Wie die Pax Mongolica die Kunst Europas prägte

  • Simone Martini als früher globaler Künstler

  • Petrarca, Laura und das erste „psychologische Porträt“

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2 months ago
12 minutes 18 seconds

Kunst aus der Ferne
Wenn Kunst nützlich wird

Nach dem Ersten Weltkrieg war klar: hübsch malen reicht nicht mehr.
Künstler wollten die Welt neu erfinden – mit Stühlen, Häusern und Ideen, die funktionieren.
Am Bauhaus in Weimar trafen Kunst, Handwerk und Alltag aufeinander – radikal, praktisch, ohne Schnörkel.
In dieser Folge schauen wir uns an, wie aus Farbe plötzlich Funktion wurde, warum „Ornament“ plötzlich ein Verbrechen war und was ein Fahrradlenker mit Design zu tun hat.
Ein Blick in die Zeit, als Kunst endlich nützlich werden durfte – und trotzdem schön blieb.

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2 months ago
13 minutes 25 seconds

Kunst aus der Ferne
Ich weiß nicht, ob ich das darf

Ein Kleid aus Seide. Eine Tochter, die es trägt. Und eine Mutter, die plötzlich nicht mehr weiß, ob sie sich freuen oder schämen soll.

Diese Folge ist kein Urteil, sondern ein Innehalten.
Ein Nachdenken darüber, wo Bewunderung endet und Aneignung beginnt – über Kolonialgeschichte, Identität und das unsichere Terrain dazwischen.

Ich spreche über Respekt, Macht und die feinen Linien, die durch jede Kultur verlaufen.
Über das Gefühl, Teil von etwas zu sein – und gleichzeitig außen vor zu stehen.

Aufgenommen in Hanoi, mit Wind aus Sankt Peter-Ording im Kopf und einer ehrlichen Verwirrung im Herzen.

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2 months ago
10 minutes 53 seconds

Kunst aus der Ferne
Kreativität ist ein Muskel – von Picasso, Newton und dem Mut zum Staunen

In dieser Folge geht’s weniger um Jahreszahlen und Kunstrichtungen – dafür um das, was Kunst überhaupt möglich macht: Kreativität.
Ich spreche über Picasso und den Film Alphabet, über das Kind in uns, das spielen will, über Langeweile als Motor der Fantasie – und über Isaac Newton, der einst unter einem Baum saß und entdeckte, dass selbst das Fallen eine Form von Schönheit hat.

Zwischen Nordseewind und Alltagschaos erzähle ich, warum Kreativität kein Talent ist, sondern ein Muskel, den wir alle trainieren können.
Mit Augenzwinkern, Salzluft und jeder Menge Farbe im Kopf.

Wenn ihr mehr wissen wollt:

www.kunstausderferne.de

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3 months ago
31 minutes 3 seconds

Kunst aus der Ferne
Renaissance – als Maler plötzlich ihren Namen wollten

Die Renaissance brachte nicht nur neue Bilder hervor, sondern auch ein neues Selbstverständnis der Künstler. Wir sprechen darüber, wie aus unsichtbaren Handwerkern sichtbare Persönlichkeiten wurden. Es ist mehr als hübsche Fresken und prunkvolle Altäre. Sie ist der Wendepunkt, an dem Maler beginnen, nicht nur für Auftraggeber zu arbeiten, sondern auch für sich selbst – und für die Nachwelt. Plötzlich geht es nicht mehr nur um die Bildtafeln, sondern darum, wessen Name darunter steht. In dieser Episode erfährst du, wie Künstler ihren Platz im Rampenlicht einforderten, warum sie sich mit anderen Berufsgruppen anlegten und wie dieses neue Selbstbewusstsein bis heute nachwirkt.


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3 months ago
16 minutes 4 seconds

Kunst aus der Ferne
Warum ein Gemälde Millionen kostet – und dein Schrank nicht

Warum gilt ein Ölgemälde als Kunst – und ein perfekt gebauter Schrank „nur“ als Handwerk?
In dieser Folge gehe ich der Frage nach, warum wir Kunst oft höher bewerten als Handwerk.
Von den ersten Kunstakademien über die Medici bis zu heutigen Auktionshäusern: Wir schauen uns an, wie dieses Ungleichgewicht entstanden ist – und ob es überhaupt gerechtfertigt ist.
Ehrlich, bunt und ohne Staub – versprochen.

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3 months ago
9 minutes 23 seconds

Kunst aus der Ferne
Elisabeth I. – Königin im Bildrausch

Kein Selfie, kein Filter, sondern Ölfarbe und jede Menge Codes: Perlen für Reinheit, Globus für Macht, Seeschlacht fürs Ego. Wir schauen uns an, wie eine junge Königin vom Heiratsmarkt zur „Virgin Queen“ wurde – und warum sie am Ende das erste echte „Profilbild“ Europas hatte. Zwischen Armada, Perlenketten und ziemlich cleverem Bildmarketing.

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3 months ago
16 minutes 44 seconds

Kunst aus der Ferne
Kardashian-Taschen und Holbein-Teppiche – Geschichte im falschen Label

🌀 Teppiche, Ikea und ein bisschen Edward Said.
Klingt nach einer wilden Mischung? Ist es auch.
In dieser Folge schauen wir uns an, warum Teppiche in der islamischen Welt ganz selbstverständlich am Boden lagen – und in Europa plötzlich Ferrari-Status hatten.
Warum Hans Holbein nie einen Teppich geknüpft hat (aber trotzdem einen nach ihm benannten bekam).
Und was das Ganze mit dem schönen Fremdwort Othering zu tun hat – also damit, wie man ein „Wir“ erfindet und alle anderen zu „den Anderen“ macht.

Kurz gesagt:
Ein Teppich ist nie nur ein Teppich. Er ist Bühne, Politik und manchmal auch ein ziemlich unbequemer Spiegel.


Mehr zu Kunst aus der Ferne unter: www.kunstausderferne.de

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4 months ago
8 minutes 58 seconds

Kunst aus der Ferne
Alles Werbung? Barock

Barock – das klingt nach Gold, Engeln und ein bisschen zu viel Drama. Aber im Kern war diese Epoche nichts anderes als die Marketingkampagne der katholischen Kirche. Bernini, Caravaggio & Co. inszenierten Rom als riesige PR-Bühne, während im protestantischen Norden Stillleben und Alltagsbilder eine ganz andere Form von Frömmigkeit zeigten.

Eine Folge über Kunst als Werbung – flamboyant, übertrieben, und ziemlich effektiv.

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4 months ago
6 minutes 42 seconds

Kunst aus der Ferne
Kunst und Kolonialismus: Die Benin-Bronzen im Streit um Restitution

Die Benin-Bronzen gehören zu den größten Kunstschätzen Afrikas – und zu den am meisten umstrittenen Objekten in europäischen Museen. In dieser Episode erzähle ich ihre Geschichte: von ihrer Entstehung und Bedeutung im Königreich Benin, über den Raub von 1897 bis hin zur Frage, warum ihre Rückgabe nach Nigeria heute so wichtig ist.


Mehr zu Kunst aus der Ferne:

www.kunstausderferne.de

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4 months ago
11 minutes 11 seconds

Kunst aus der Ferne
Kunst aus der Ferne ist der Podcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt es Geschichten aus der Kunstgeschichte, Inspiration für deine eigene Kreativität und Ideen, wie du ohne Leistungsdruck ins Malen kommst. Statt trockener Theorien und Fachchinesisch bekommst du hier ehrliche Einblicke, kleine Malabenteuer und Denkanstöße – erzählt mit einer Portion Humor, klarer Sprache und der Erlaubnis, alle Regeln über Bord zu werfen. Kunst aus der Ferne – der ehrliche, leicht ironische Kunstpodcast für alle, die Kunst lieber fühlen als studieren. Hier gibt’s Geschichten aus der