Der (frei nach Selbstbeschreibung) Migrant, Entdecker & Autor Fredy Gareis fuhr schon mit dem Fahrrad von Tel Aviv nach Berlin, suchte in Russland nach 100 Gramm Wodka und vagabundierte mit dem König der Hobos durch Amerika.
Für sein neues Buch »Als ich gegen Stalin im Armdrücken gewann« reiste er entlang des neuen eisernen Vorhangs und sammelte Geschichten.
Ein Gespräch über seine Liebe zu Athen und starkem, griechischem Kaffee, über analoges Leben in Metropolen und ein mehr-generationales Straßenbild, warum wir, wenn wir auf die Welt schauen, selten nach Osten blicken, was zu tun ist, wenn man Abenteuer erleben will, über Kasachstan, Litauen und Widerstand und warum Menschen bereit sind, ihre Freiheit für die Ordnung zu opfern.
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Buch »Als ich gegen Stalin im Armdrücken gewann«
Der Nahe Osten steht Synonym für eine, auf ewig von Krieg und Elend zerrüttete Region, in der Gesellschaften unter extremistischem Druck kollabieren.
Der Orientalist und Nahost Experte Daniel Gerlach ist Chefredakteur des Zenith Magazins und Direktor der Candit Foundation und bietet mit seinem neuen Buch »Die Kunst des Friedens - Eine andere Geschichte des nahen Ostens« eine neue Perspektive auf die historische Vergangenheit und komplexe Gegenwart einer Region, der eine Zukunft zu Unrecht abgesprochen wird.
Ein Gespräch über die arabische Halbinsel, das Levante und den fruchtbaren Halbmond, über Kontinuitäten zwischen antiken Kulturen und wie antike Herrschaftsformen auf das Heute einwirken, über das Verhältnis von Religion und Rechtsprechung, Syrien und Vermittlungsarbeit, über den Konflikt zwischen Palästina und Israel und warum die Zwei-Staaten-Lösung ein Ausgangspunkt für, und nicht das Ergebnis von Verhandlungen ist.
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Buch »Die Kunst des Friedens - Eine andere Geschichte des nahen Ostens«
Fantastische Begeisterung gehört ebenso zur Kunst wie die akribische Pflege des Missfallens, des Verreißens und der Kritik.
In seinem Buch »Wut und Wertung« analysiert der Literaturwissenschaftler Johannes Franzen, warum Konflikte über Geschmack, Kunst und Kanon nicht selten in Eskalation enden und gleichzeitig essentieller Bestandteil der kulturellen Debatte sind.
Ein Gespräch über den ökonomischen Wert kultureller / kreativer IPs (intellectual property) und warum kostenintensive Produktionen nicht selten irrelevant bis schlecht sind, über die Entwicklung von New Hollywood zu Blockbustern zum Independentkino, warum Videospiele als Kulturinhalte und gegen den Trend des “second-screening” wirken, über avantgardistische und populistische Kunst, Kontroversen um Serien wie “The Witcher” und “Ringe der Macht”, Shakespearesche Königsdramen a la “Yellowstone” und die Erkenntnis, dass ein Spinoff, ein Prequel oder Remake, gleichwohl kreativ verarmt und blutleer, die oft beschworene Kindheit nicht zu ruinieren vermag, sondern wir einfach älter geworden sind.
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Gavin Karlmeier ist Host des „Haken dran“ – Podcasts und aufmerksamer Beobachter (und gelegentlicher Mitspieler) des bunten Treibens im Internet und den Sozialen Medien.
Ein Gespräch über Myspace, Grey's Anatomy Musik und die Ehrlich Brothers, über Socialmedia als perspektivische Geisterstadt, über das Potential recht- und gesetzloser Räume in Lasertag-Hallen, über Regelwerke für Tech Unternehmen, die Gefahr, die LinkedIn für Kinder darstellt und über sehr viele Dinge nicht.
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Folge 244 mit Gavin Karlmeier über enshittification im dritten Social Media Zeitalter
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Auf Jamaika ist Musik keine bloße Unterhaltung.
Sie ist Theologie, Politik und Überlebensstrategie.
Entstanden in den Trümmern kolonialer Ausbeutung, aus Sklaverei, Diaspora und Rastafari-Visionen, gelebt vor den Altaren der Soundsystems und angereichert durch die sonische Philosophie des Dub sollte Reggae zu einem globalen Phänomen und von einer Kultur zu etwas Kulturstiftendem werden.
Seit über 40 Jahren ist Helmut Philipps Teil der deutschen und internationalen Reggae-Szene, wirkte als Produzent an zahllosen Alben mit, betrieb das Label T‘Bwana Sounds, arbeitete als Soundengineer, schreibt für die Zeitschriften „Riddim“ und „MINT“ und ist der Autor der Bücher »Reggae in Deutschland« und »Dub Konferenz - 50 Jahre Dub aus Jamaika«.
Ein Gespräch über seine musikalischen Anfänge mit der Band Konec, eine Tour mit Siouxsie and the Banshees und die grausamen Erfahrungen als Vorband zur Zeit der neuen deutschen Welle, über analoge Studiotechnik und die erste deutsche Reggae Band, die auf Jamaika gespielt hat, über Marcus Garvey und Haile Selassie, über Dubplates und Soundsystem Kultur und über die Bedeutung des Mad Professor Zitates “No Song, no Dub”.
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DortmUnderground 1978-1998 beleuchtet die Dortmunder Musikszene, die abseits des Mainstreams in der Do It Yourself Kultur des Punks aus den Kellerräumen gewachsen ist.
Talk vom 01.11.2025 (aufgenommen in der Anneliese in der Dortmunder Nordstadt) mit Radiomoderator Klaus Fiehe, dem ehemaligen Chefredakteur des Rock Hard Magazine Götz Kühnemund, dem Sprecher der Stadt Dortmund Maximilian Löchter und dem Reggae Produzenten und Autoren des Buches „Dub Conference“ Helmut Phillips.
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DortmUnderground 1978-1998 beleuchtet die Dortmunder Musikszene, die abseits des Mainstreams in der Do It Yourself Kultur des Punks aus den Kellerräumen gewachsen ist.
Talk vom 26.10.2025 (aufgenommen in der Anneliese in der Dortmunder Nordstadt) mit Martin Coesfeld von der Band Clox, Andy Schruller von Rim Shout und den Fanzine Machern Ben Richter und Holger Schmidt.
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DortmUnderground 1978-1998 beleuchtet die Dortmunder Musikszene, die abseits des Mainstreams in der Do It Yourself Kultur des Punks aus den Kellerräumen gewachsen ist.
Talk vom 18.10.2025 (aufgenommen in der Anneliese in der Dortmunder Nordstadt) mit Robert Kampf, dem Gründer von Century Media, Waldemar Sorychta, dem Musiker und Produzenten von ua. Tiamat, The Gathering und Moonspell und dem umtriebigen Gitarristen und Szenegänger Alex Schönert.
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Der Journalist Lukas Hermsmeier lebt und arbeitet in den USA, schreibt ua. für Zeit Online, taz und die New York Times, hat 2022 das Buch »Uprising - Amerikas neue Linke« veröffentlicht und ist seit Jahren ein aufmerksamer Beobachter amerikanischer Politik.
Ein Gespräch über den Wahlkampf Mamdanis, seine Wahlversprechen, Antiestablishment Rhetorik und diskursive Kriegsführung, warum die Position des Bürgermeisters von New York City mehr Strahlkraft inne hat als vergleichbare Ämter in anderen Metropolen, über cost of living, Menschlichkeit, die Eskalation von ICE (Immigration and Customs Enforcement), die daraus resultierende Verstörung der Trump Anhängerschaft, sowie die Verantwortung einer Sanctuary City.
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Seit April 2023 tobt im Sudan ein brutaler Bürgerkrieg zwischen den Streitkräften der Sudanese Armed Forces (SAF) unter dem De-Facto- Staatsoberhaupt Abdel Fattah Burhan und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) unter General Mohammed Hamdan Daglo.
Der unabhängige Analyst Roman Deckert arbeitet seit weit über zwei Dekaden zum Sudan und Süd Sudan, ist Redakteur der Berliner Organisation Media in Cooperation and Transition und schreibt für Zenith und das Nachrichtenportal The Niles.
Ein Gespräch über Krieg in einem Land mit militärischer Realität, über Gold, Söldnertum und koloniale Willkür, über historische und gegenwärtige Beziehungen, die Rolle Vereinigte Arabische Emirate und die Verantwortung Europas und warum lokal agierende, basisdemokratisch organisierte Gruppen für Stabilität sorgen.
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.214 mit Dr. Jürgen Zimmerer über Afrika und Kolonialismus
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Der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki lehrt Internationale Beziehungen an der University of Hong Kong und ist der Autor von ua. »Absolution? Israel und die Deutsche Staatsräson« und »Die Welt nach dem Westen - Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert«.
Ein Gespräch über eurozentrische Vorahnungen des Untergangs, den Aufstieg Chinas innerhalb einer liberalen Weltordnung, warum deutsche Politiker im Ende der Geschichte verfangen sind und wir nie neugierig nach Osten blicken, über die Abwanderung des Ingenieurwissens und ob Aufrüstung zeitgemäß ist und entsprechend betrieben wird.
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Buch »Die Welt nach dem Westen - Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert«
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.232 mit Tim Rühlig über Chinas außenpolitische Stärke und innenpolitische Verletzbarkeit
.191 mit Dr. Jörg Faust (DEval) über Entwicklungszusammenarbeit in einer globalisierten Welt
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Joana Osman ist Dozentin für Storytelling, Mitbegründerin der Friedensbewegung »The Peace Factory« und Autorin von »Am Boden des Himmels«, dem autofiktionalen Roman »Wo die Geister tanzen« und »Frieden - Eine reale Utopie«.
Ein Gespräch über Hilflosigkeit und Selbstwirksamkeit, die Chuzpe Europas, das kollektive Trauma der Nahostregion einordnen zu können und den Drang Position zu beziehen, warum Fakten emotional bewegenden Geschichten unterlegen sind, das 21. Jahrhundert am 11. September 2001 begonnen hat und über religiös aufgeladene Landstriche und evangelikal aufgeladene Geopolitik.
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Buch »Frieden - Eine reale Utopie«
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Der Neuroinformatiker Marvin Drübbisch studierte Computerlinguistik und Philosophie an der Ruhruniversität Bochum.
Er arbeitet und forscht zu Robotik, künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen.
Ein Gespräch über die Geschwindigkeit der Entwicklung der letzten zwei Jahre, warum das Buzzword “KI” in der Regel “machine learning” meint, über Bionik und Mensch-Roboter Interaktion, über noninvasive Brain-Computer Interfaces und den Einsatz von Robotern im Militär oder Katastrophenschutz, über elegante und eessourcenschonende Programmierung welche Aufgaben KI übernehmen wird, was wir uns erhalten sollten und ob wir durch KI dümmer werden.
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Folge .168 mit Marvin Drübbisch über künstliche Intelligenz und Brain-Computer-Interfaces bei Apple Podcasts • bei Spotify
Folge .244 mit Gavin Karlmeier über enshittification im dritten Social Media Zeitalter bei Apple Podcasts • bei Spotify
Folge .212 mit Robert van der Noordaa und Richard Odekerken über Trollfarmen bei Apple Podcasts • bei Spotify
Die Bloggerin, Kolumnistin und Comedienne Yonni Moreno Meyer hat kognitive Psychologie studiert, in der Sexual- und Gewaltstrafforschung gearbeitet und gilt als eine der bekanntesten und meistgelesenen Online-Autorinnen der Schweiz.
Ein Gespräch über postnatale Depression, Kindergärten und Charlie Kirk, über parasoziale Bekenntnisse und Religiöse Zugehörigkeit, über die Differenz zwischen Statistik und Emotion und die Unmöglichkeit, sich “zusammenreissen” zu können.
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In dem Podcast “Und dann kam Punk” sprechen Christopher und Jobst mit Menschen, denen Punk etwas bedeutet.
Oder bedeutet hat.
In diesem Podcast sprechen sie über die Zeit, als Punk zu ihnen kam, was Punk bedeutet und ihnen bedeutet, über Berlin, über Audioqualität als Distinktionsmerkmal, über die 80er Jahre und Dischord Records, über nonkonformistische Geisteshaltung, die Theorien von Mark Fisher und neue Räume in einer fortlebenden DIY Kultur.
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”Und dann kam Punk” - Podcast
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Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk ist Autor von Werken wie »Die Übernahme«, »Freiheitsschock« und der voluminösen, zweibändigen Biografie über Walter Ulbricht und zum sechsten Mal zu Gast im Podcast.
Ein Gespräch über übersehene Fortschritte, das, mit Bodo Ramelow geschriebene Buch »Die neue Mauer«, über Zypern, die Berliner Zeitung, Verleumdungen und Alla Pugatschowa, den
Einsatz künstlicher Intelligenz in politischen Ämtern, über die hybride Kriegsführung Russlands und den Vergangenheitsfetisch autoritärer Regime.
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Buch: »Was genau war früher besser?«
Weitere Folgen mit Ilko-Sascha Kowalczuk
Folge .234 bei Apple Podcasts . bei Spotify
Folge .217 bei Apple Podcasts . bei Spotify
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Der Biologe und Entomologe Dr. Michael Ohl ist wissenschaftlicher Leiter der Sammlung Hymenoptera und Neuropterida am Museum für Naturkunde, Berlin, Professor an der Humboldt-Universität Berlin sowie der Autor von »Stachel und Staat«, »Wespen - Ein Portrait« und »Expeditionen zu den Ersten ihrer Art«.
Ein Gespräch über die Artenvielfalt in Wüsten, den Geruch von Blausäure und evolutionäre Stabilität, über Schmerzempfindung und Leidensfähigkeit von Insekten, über Ampulex dementor, den “King of Wasps”, den stahlblauen Grillenjäger und warum er sich in Deutschland wohl fühlt, über Taxonomie, Richard Bohart und warum Invasive Spezies Vorboten, bzw. erste Auswirkungen des Klimawandels sind und ökonomische Schäden in Milliardenhöhe verursachen.
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“Die Toskana liegt nicht in Italien.
Italien liegt in der Toskana.”
~ Johann Wolfgang von Goethe
Eine Reise durch Vinci, den Geburtsort Leonardos, durch Collodi und Pisa, in das kulturelle Kleinod Florenz, durch Lucca und San Gimignano auf der Suche nach dem "Dolce Vita" und der “Cucina Italiana”.
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Ein Gespräch mit dem Podcaster Ali Hackalife über Literatur, das Lesen, das Schreiben, sowie prägende und kuriose Bücher.
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Der Philosoph Hanno Sauer lehrt Ethik an der Universität Utrecht, hat zahlreiche Fachaufsätze geschrieben und ist der Autor der Bücher »Moral: Die Erfindung von Gut und Böse« und »Klasse - Die Entstehung von Oben und Unten«.
Ein Gespräch über pathologisches Lesen, die Kurzlebigkeit der Gegenwartskultur und die Verbindung zwischen Wahrheit und Gerechtigkeit, warum die eigenen Statusmerkmale als Maßstab für Andere angewendet werden und eine klassenlose Gesellschaft unrealistisch ist, über pseudo-nietzscheanische Demaskierungstheorie, über Literatur, Filme und kreative Ambitionen und warum wir mehr lesen und auch mehr schreiben sollten.
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Buch: »Klasse - Die Entstehung von Oben und Unten«
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