Hannes predigt über das Shma Israel aus 5. Mose 6,4–5 und macht deutlich, dass es sich dabei nicht um ein bloßes Glaubensbekenntnis handelt, sondern um das Bekenntnis einer exklusiven Liebesbeziehung zwischen Gott und seinem Volk. Gott fordert nicht nur Glauben, sondern ungeteilte Liebe – mit ganzem Herzen, ganzer Seele und aller Kraft. Diese Beziehung gleicht der von Braut und Bräutigam: Gott duldet keinen Nebenbuhler.
Als größte Gefahr für diese Liebe nennt Hannes nicht Leid, sondern Wohlstand, Erfolg, Sicherheit und Bequemlichkeit. Gerade in guten Zeiten besteht die Versuchung, Gott zu vergessen und andere Dinge wichtiger zu nehmen als ihn. Alles Irdische – Besitz, Ansehen, Karriere – ist vergänglich und kann niemals den Platz Gottes einnehmen.
Gott erfüllt seine Verheißungen: Das lange Warten hat ein Ende – der Retter ist da. In Jesus kommt Gott uns nahe und schenkt Vergebung, Licht und Frieden. Weihnachten lädt ein, ihm neu zu vertrauen und sich von ihm gebrauchen zu lassen.
Hannes zeigt, dass Gottes Kommen ein zentrales Thema der Bibel ist. Schon im Alten Testament begegnet Gott seinem Volk immer wieder, und in Jesus kommt er endgültig als Mensch, um zu retten. Doch Gottes Kommen endet nicht dort: Die Bibel spricht auch klar von seinem Wiederkommen, wenn Jesus als Richter erscheinen wird.
Anhand von Offenbarung 1 entfaltet Hannes das Bild des dreieinigen Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist –, der dem Menschen nahe sein will. Durch Jesus werden wir von der Schuld der Sünde und vom Tod gerettet; doch Gottes Ziel geht weiter: Er möchte, dass wir nicht nur Gerettete sind, sondern Kinder des Vaters, die in seiner Annahme und in tiefem Frieden leben.
Advent bedeutet: Gott kommt – zuerst als Retter, eines Tages als Richter. Jetzt ist die Zeit der Gnade, in der Jesus zur Umkehr und Vergebung ruft. Wer heute zu ihm kommt, begegnet Gottes Liebe und findet ewiges Leben.
Christian spricht über die Verantwortung von Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder und verbindet seine jahrzehntelange pädagogische Erfahrung mit biblischen Prinzipien. Eltern tragen die Hauptverantwortung für ihre Kinder, auch wenn Familie, Gemeinde und Gesellschaft unterstützend mitwirken.
Er betont eine gesunde, dienende Autorität – nicht autoritär, sondern liebevoll, klar und verantwortlich – sowie die Notwendigkeit von konsequenten Grenzen, die Kinder schützen und Orientierung geben. Kinder sollen Kinder sein dürfen, während Erwachsene ihre Führungsrolle bewusst wahrnehmen.
Grundlage aller Erziehung ist eine starke Beziehung, die Liebe, Respekt und notwendige Korrektur verbindet. Die Gemeinde soll Eltern ermutigen, begleiten und ihnen helfen, ihre Aufgabe mit Gottes Weisheit und Kraft wahrzunehmen.
Jesus ruft uns in Matthäus 6, 25 - 34 dazu auf, unsere Sorgen nicht selbst zu tragen, sondern sie aus der Beziehung zu Gott, unserem Vater, heraus einzuordnen. Gott weiß, was wir brauchen, und er sorgt für uns.
Denn Sorgen sind gefährlich: Sie können den Glauben ersticken (Matth 13,22) und unsere Hingabe schwächen, indem sie unsere Zeit, Energie und Prioritäten verschlingen. Das Gegenmittel ist Vertrauen: zu erkennen, wie wertvoll wir Gott sind und wie sehr er unser Leben in der Hand hat.
Dieses Vertrauen führt zu echter Freiheit – aber auch zu klarer Ausrichtung. Jesus lädt uns ein, Gottes Reich zuerst zu suchen und nicht in einem Leben aufzugehen, das nur für das Hier und Jetzt lebt.
In dieser Predigt geht es um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf unser Denken, unseren Glauben und unser geistliches Leben. KI übernimmt – im Unterschied zu früheren Erfindungen – nicht nur unsere Arbeit, sondern auch unser Denken. Das birgt Chancen (z. B. für Bibelübersetzungen, Lehre und Gemeindearbeit), aber auch große Gefahren: geistige Bequemlichkeit, Abhängigkeit, Identitätsverlust und sogar Götzendienst, wenn Menschen anfangen diesen Systemen mehr zu vertrauen als Gott.
Im Licht von Epheser 1 erinnert Ulrich daran, dass unser Ziel als Christen unverändert bleibt: Gott immer besser kennen, ihn lieben und Menschen lieben. In einer Zeit, in der vieles unpersönlich wird, ist die Gemeinde der Ort echter Begegnung und göttlicher Fülle. Nur Gott kann Schuld vergeben, Identität schenken und wahre Hoffnung geben – und über allen Mächten, auch der KI, herrscht Jesus Christus.
Dankbarkeit ist kein Gefühl – sie ist eine Entscheidung.Schau auf das Gute, das Gott dir schenkt, und dein Herz wird leicht. 💛 #Dankbarkeit #Gottistgut
Gott prüft unser Herz, doch er verlässt uns nicht in der Versuchung. Jesus hat überwunden – darum dürfen wir fallen und trotzdem zu unserem Vater zurückkommen. Er ruft uns ins Licht, nicht in die Verdammnis.
Vergebung ist kein Gefühl, sondern ein Akt der Gnade. Weil Jesus unsere Schuld getragen hat, dürfen auch wir loslassen und anderen vergeben. So werden Beziehungen heil – und Gottes Liebe wird sichtbar.
„Unser tägliches Brot gib uns heute“ erinnert uns daran, dass wir in allen Lebensbereichen von Gott abhängig sind – jeden Tag neu. Jesus ist das Brot des Lebens, das uns trägt und erfüllt. Wer zu ihm kommt, darf voll Vertrauen seine Bitten vor den Vater bringen.
Zweiter Teil der Vaterunser Serie
Hannes predigt über das Vaterunser als Ausdruck unserer Zugehörigkeit zur Familie Gottes. Gebet ist keine Show oder leere Wiederholung, sondern ein ehrliches Gespräch aus Liebe und Demut. „Unser Vater“ erinnert daran, dass wir gemeinsam vor Gott stehen, gleich und verbunden. Vor dem Beten gehört auch die Versöhnung miteinander dazu. „Dein Name werde geheiligt“ bedeutet: Gott nicht nur mit Worten ehren, sondern durch ein verändertes Leben, das seine Liebe widerspiegelt. So wird die Gemeinde zu einem Licht in dieser Welt.
Die Bibel warnt vor dem Antichristen – einem letzten Widersacher Gottes, der viele verführen wird. Doch seine Macht ist begrenzt: Bei Jesu Wiederkunft wird er vernichtet. Darum gilt: Wachsam bleiben, im Glauben feststehen und auf Jesu Sieg vertrauen.
Gott verändert uns, wenn wir an Jesus glauben – nicht durch eigene Anstrengung, sondern durch sein neues Leben in uns. Diese Veränderung ist ein lebenslanger Prozess. Ziel ist, dass Christus in allem sichtbar wird, was wir tun und sagen. Wir werden von Gott verändert, um für Gott zu leben – zu seiner Ehre und zum Segen für andere.
Veränderung ist möglich – durch die Begegnung mit Jesus. Diese Predigt zeigt auf, wie tiefgreifende und nachhaltige Veränderung im Leben eines Menschen geschieht – nicht durch Willenskraft allein, sondern durch die Kraft Gottes.
Gott lädt dich ein – nicht weil du etwas leisten musst, sondern weil er dich liebt. Sag Ja zu seiner Einladung, und du wirst feiern wie nie zuvor – jetzt und in Ewigkeit.
Diese Predigt behandelt das biblische Thema Gemeinschaft, die durch Liebe, Hingabe und Selbstverleugnung geprägt ist. Auf Grundlage von 1. Johannes 1 & 4 und Jesaja 58 betont Hannes: Wahre Gemeinschaft ist mehr als Geselligkeit – sie ist ein göttlicher Liebesbund, der Gottes Wesen widerspiegelt. Die Beziehung zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist dient als Vorbild: Gemeinschaft entsteht, wenn Gläubige Gottes Liebe empfangen und weitergeben.
Diese Form der Gemeinschaft ist herausfordernd, weil sie dem menschlichen Ego widerspricht. Doch nur eine solche Gemeinschaft ist tragfähig und fruchtbar. Voraussetzung ist eine lebendige Beziehung zu Gott – nur durch seine Liebe kann echte Nächstenliebe wachsen.
Jesaja 58 ruft zur Selbstprüfung auf: Anklagen, Groll, Bitterkeit und Heuchelei zerstören Beziehungen. Jeder ist selbst verantwortlich, Versöhnung zu suchen, Gedanken zu prüfen und Vergebung zu üben, statt andere zu beschuldigen.
Der Aufruf: Spiegle Gottes Liebe – mit Demut, Barmherzigkeit und aktiver Güte. Dann wird Gottes Gegenwart in der Gemeinschaft erfahrbar und segensreich.
Ruth betont in dieser Predigt den Wert von Einheit und Frieden in der christlichen Gemeinschaft, ausgehend von Psalm 133. Im Zentrum steht der biblische Begriff „Koinonia“, der mehr bedeutet als bloßes Miteinander: Es geht um tiefe geistliche und praktische Gemeinschaft, gemeinsame Teilhabe am Glauben, gegenseitige Unterstützung und das Leben im Licht Jesu.
Es gilt: Wahre Gemeinschaft ist Geschenk und Auftrag zugleich. Sie entsteht, wenn Christen bewusst aufeinander zugehen, Lasten teilen, vergeben, zusammen lernen und Gott gemeinsam ehren. Diese Einheit ist nicht nur angenehm, sondern von Gott gesegnet – ein starkes Zeugnis für die Welt.
Jesus zieht unter Jubel in Jerusalem ein – doch während die Menschen feiern, weiß er, dass schwere Tage kommen. Er weint über die Stadt, weil sie nicht erkennt, was sie wirklich braucht: den Frieden, den nur er bringen kann.Was hat das mit mir zu tun?Erkennst du Gottes Angebot? - Wie Jerusalem damals sind auch wir manchmal blind für das, was Gott uns schenken will. Jesus kommt mit echtem Frieden – nicht mit Macht, sondern mit Liebe.Jesus weint, aber er geht weiter - Jesu Tränen zeigen: Er kennt unseren Schmerz und unser Versagen – und liebt uns trotzdem. Seine Einladung steht immer noch.Was trennt dich von Gott? - So wie die Mauer Menschen voneinander getrennt hat, steht oft etwas zwischen uns und Gott – Schuld, Zweifel, Gleichgültigkeit. Jesus hat diese Barriere durch sein Kreuz durchbrochen.Lass dich bewegen! - Die Botschaft endet nicht beim Kreuz. Gott will dich heute neu entfachen, wie damals die Jünger an Pfingsten. Es geht darum, deinen Glauben aktiv zu leben – nicht nur theoretisch, sondern mit Herz und Feuer.