Die Künstlerin Maf Räderscheidt verrät im Dialog mit ihrer Tochter, der Kunsthistorikerin Rosa, wie Frau es durch viele kleine Fettnäpfchen vermeiden kann, eine große Karriere und Erfolg auf dem Kunstmarkt zu erlangen. Dabei werfen sie einen spannenden Blick auf Strukturen und Mechanismen des Kunstmarktes und in der Kunstwelt.
Von Werkschul-Sexismus, queer-feministischen Netzwerken im Köln der 1980er, zu Mutterschaft und der Frage, warum Care-Arbeit Karrieren stoppen kann – jede Folge öffnet nicht nur ein persönliches Kapitel, sondern legt systemische Mechanismen offen und fragt: Wer wird in der Kunst gesehen, gehört, ausgestellt – und wer nicht?
All content for How not to become a famous female artist is the property of Maf Räderscheidt. Rosa Räderscheidt and is served directly from their servers
with no modification, redirects, or rehosting. The podcast is not affiliated with or endorsed by Podjoint in any way.
Die Künstlerin Maf Räderscheidt verrät im Dialog mit ihrer Tochter, der Kunsthistorikerin Rosa, wie Frau es durch viele kleine Fettnäpfchen vermeiden kann, eine große Karriere und Erfolg auf dem Kunstmarkt zu erlangen. Dabei werfen sie einen spannenden Blick auf Strukturen und Mechanismen des Kunstmarktes und in der Kunstwelt.
Von Werkschul-Sexismus, queer-feministischen Netzwerken im Köln der 1980er, zu Mutterschaft und der Frage, warum Care-Arbeit Karrieren stoppen kann – jede Folge öffnet nicht nur ein persönliches Kapitel, sondern legt systemische Mechanismen offen und fragt: Wer wird in der Kunst gesehen, gehört, ausgestellt – und wer nicht?
Mit Mitte 40 wird Maf schwanger, es folgt eine bizarre Situation: ihr Coming-Out rückwärts. Während es vorher noch hieß, sie wolle niemals Kinder, hat sie den Kinderwagen nun nicht mehr nur voller Gemälde. Sie sagt: "Ich hab mich entschieden: Entweder Kind oder Malerei." Muss das wirklich so sein? Verschiedene Generationen haben hierzu auch unterschiedliche Meinungen. Die Antwort auf die Frage gilt es für einen selbst herauszufinden. Folge 4 als Erfahrungsbericht.
Höflich sein, hübsch und leise - angepasst und gesellschaftlich verfügbar. Die Erwartungen der Gesellschaft an eine Frau waren in den 1980er Jahren relativ eindimensional. MAF bricht mit diesen Erwartungen, sie ist laut und weigert sich, sich dem Bild was man vor ihr hatte, zu entsprechen: "Wir waren schwul, wir waren lesbisch - wir waren wir". Es bilden sich queere Netzwerke, Performances und Installationen, die anecken und herausstechen. Getreu dem Motto: Sexuelle Sensibilitäten leben in Spinnennetzen und Glashäusern.
Vom Frechsein zur wirklichen Wut - MAF erzählt in Folge 2 über ihre Emanzipation, in ihrer Kunst und in ihrem Leben. Es geht dabei aber um noch viel mehr - die ersten queeren Kiss Ins in Köln und um den male gaze in der Kunst: "Damit Frauen auch Bilder angucken können, in denen sie sich wiederfinden". Aber erstmal zurück: Was passierte nach ihrem Studium? Wie war es als Freie Künstlerin und wie gingen Kunden damit um, wenn sie ihnen sagte: "Sie können gerne etwas kaufen. Aber ansonsten bin ich lesbisch und unternehme nichts mit Männern."
Willkommen bei der ersten Folge von how not to become a famous female artist! Hier sprechen MAF Räderscheidt und ihre Tochter Rosa über das Aufwachsen in einer Künstler:innenfamilie im Deutschland der 1950er Jahre und über Mafs Weg zur Kunst. Von damals bestehenden Frauenrollen und den Sexismus an der Werkschule und der Frage - warum war Kunstgeschichte so lange lediglich Männergeschichte?
Die Künstlerin Maf Räderscheidt verrät im Dialog mit ihrer Tochter, der Kunsthistorikerin Rosa, wie Frau es durch viele kleine Fettnäpfchen vermeiden kann, eine große Karriere und Erfolg auf dem Kunstmarkt zu erlangen. Dabei werfen sie einen spannenden Blick auf Strukturen und Mechanismen des Kunstmarktes und in der Kunstwelt.
Von Werkschul-Sexismus, queer-feministischen Netzwerken im Köln der 1980er, zu Mutterschaft und der Frage, warum Care-Arbeit Karrieren stoppen kann – jede Folge öffnet nicht nur ein persönliches Kapitel, sondern legt systemische Mechanismen offen und fragt: Wer wird in der Kunst gesehen, gehört, ausgestellt – und wer nicht?