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L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung
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4 days ago
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Episodes (20/1109)
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L.I.S.A. - Die Histothek | Das aschkenasische Judentum
Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäo­lo­gi­schen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkena­sischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischee­vorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittel­alter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittel­alter­liche Deutschland und in die Antike zurück.
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1 week ago
1 hour 14 minutes

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L.I.S.A. - Die Gnosis. Wie kommt das Böse in die Welt?
Warum gibt es das Böse? Auf diese fundamentale Frage der Menschheit hatten die Anhänger der Gnosis eine nur auf den ersten Blick einfache Antwort: Neben den absolut guten Gott setzten sie eine zweite, ethisch unvollkommene Gottheit, die für die Irrungen der irdischen Welt veranwortlich sei: den Demiurgen. Die Gnosis (altgriechisch für „Erkenntnis“) wird oft als Reaktion auf die vermeintlich krisenhafte Welt der Spätantike verstanden, was die Lehren der Gnosis wiederum anschlussfähig für aktuelle Zeitdeutungen macht. Der Theologie und Historiker Prof. Dr. Christoph Markschies sieht in der Frühphase des Christentums eher eine Art „Laboratorium“, in dem mit philosophischen Ideen und religiösen sowie mythischen Stoffen experimentiert wurde. In einer neuen Ausgabe von Zu Gast bei L.I.S.A. sprechen wir mit Christoph Markschies über die Mythen und Lehren der antiken Gnosis, die dunkle Seite der Freiheit und was die Gnosis uns heute noch zu sagen hat.
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1 week ago
1 hour 35 minutes

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L.I.S.A. - Nationalsozialistisches Völkerrecht im Kontext
Im Kölner Vortrag gibt der Rechtshistoriker Prof. Dr. Miloš Vec (Universität Wien) einen Über­blick über die Überlegungen und Debatten innerhalb der deutschen Völker­rechts­wissen­schaft in der Zwischen­kriegs­zeit. Existierten in den Jahren der Weimarer Republik noch eine große Bandbreite verschie­de­ner Denk­stile und metho­dische Über­zeu­gun­gen neben­ei­nan­der – bei nahezu ein­hel­li­ger Ablehnung des Versailler Vertrages –, erlebte die Völker­­rechts­lehre nach 1933 eine Politisierung im Zeichen der national­sozia­lis­tischen Ideologie. Neo-kolonia­lis­tische Argu­men­ta­tio­nen und eine immer stärkere Indienst­stellung für die Außen­politik führten schließlich zum Relevanz­ver­lust der Disziplin während des Zweiten Weltkriegs, so die These von Vec.
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1 week ago
49 minutes

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L.I.S.A. - Im Rausch der Kunst: die Bentvueghels zwischen Trunksucht und Inspiration
Rom, 1620: In den Tavernen der Stadt versammeln sich junge Niederländer, um in einer berühmt-berüchtigten Künstlergemeinschaft Aufnahme zu finden – den Bentvueghels. Deren ausgelassene Initiationsfeiern, „Bent-Taufen“ genannt, dauern oft mehr als vierundzwanzig Stunden, in denen viel Alkohol fließt und freudvoll, teils im Exzess und mit derbem Humor, das Leben und die Kunst gefeiert werden, u.a. durch die Inszenierung lebendiger Kunstwerke. Einige Zeitgenossen sind vom Verhalten der Fremden empört, die kirchliche Obrigkeit misstraut ihnen, und doch zieht die Bruderschaft über Jahrzehnte hunderte Maler, Bildhauer und Dichter an. Bei ihren Taufen verhöhnen sie auch katholische Zeremonien – ein Affront gegen die Kirche? Und was hat es mit dem Dauerrausch dieser Künstler auf sich? Bloß exzessive Entgleisung in der Fremde, oder doch tieferes künstlerisches Programm?
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2 weeks ago
29 minutes

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L.I.S.A. - «Er hatt in vx wochen nich bey mir geleygen, Nu schelt er mich umer». Sexualität als Druckmittel im sächsischen Hochadel
In der Frühen Neuzeit hing von dem Körper der Fürstin der Fortbestand einer Dynastie ab. Er war eine öffentliche Angelegen­heit, die der Hof, aber auch andere Territorialherren genau registrierten. Die Körperlichkeit und Sexualität der Fürstin konnte, wenn sie denn „erfolg­reich“ war, ein nicht zu unterschätzendes Kapital darstellen, bot aber auch enorme Angriffs­fläche, vor allem wenn die fürstliche Ehe kinderlos blieb. Maria Hauber beleuchtet dieses Spannungs­feld am Beispiel von zwei sächsischen Fürstinnen aus dem 16. Jahrhundert: Elisabeth von Sachsen (1502-1557) und Anna von Sachsen-Coburg (1567-1613).
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2 weeks ago
23 minutes

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L.I.S.A. - Metropolen im Wettbewerb
Wie der Stadtraum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem zunehmend umkämpften Raum wurde und welche Rolle dabei internationale städtebauliche Wettbewerbe spielten, darüber reden wir mit Cosima Götz. Denn Wettbewerbe erlebten zwischen den 1890er und den 1930er Jahren eine beispiellose Hochphase. Man versprach sich von diesen ihnen nichts Geringeres als einen »Generalplan« – für die Anlage von Verkehrswegen, Bau- sowie Freiflächen und vor allem auch für die gesellschaftliche Neuorganisation unter den Bedingungen einer als »modern« verstandenen Zeit. An den Städten Berlin, Ankara, Paris und Canberra zeigt Cosima Götz, wie die dabei entstehenden Konflikte bearbeitet wurden und welche planerischen, aber auch ideellen Folgen dies hatte. Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux haben nachgefragt, was das eigentlich bedeutet hat.
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3 weeks ago
1 hour 9 minutes

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L.I.S.A. - „Was also ist die Zeit?“ Rechtszeiten in Europa 1450–1750
Wandlungen von Zeitdeutungen beeinflussen den Wandel von Recht und Rechtswissen. Die Entwicklungsdynamiken dieser Verflechtungen in der europäischen Rechtskultur 1450–1750 sind Gegenstand des Vorhabens. Der Rechtshistoriker Prof. Dr. Andreas Thier (Universität Zürich) beleuchtet in seinem Vortrag die Entstehung von rechtlich verbindlichen Zeit­re­gi­men, die Bedeutung von Vergangenheiten und Ursprüngen für die Legitimation von Recht sowie den Stellenwert von linearen Zeitkonzepten.
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3 weeks ago
1 hour 2 minutes

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L.I.S.A. - Schlussdiskussion
Im abschließenden Gespräch ziehen die Organisatoren PD Dr. John Zimmermann, Dr. Frank Reichherzer und Dr. Jürgen Luh eine Bilanz des zweitägigen Workshops und identifizieren weitergehende Fragestellungen.
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4 weeks ago
17 minutes

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L.I.S.A. - The Difficulty of Dealing with Loss. The Demolition of the Center of Johanngeorgenstadt in the 1950s
After 1945, the Soviet-German Wismut company began large-scale uranium mining in the Ore Mountains. The small town of Johanngeorgenstadt was among the most important mining areas. As a result of the intensive mining operations, the old town—under which numerous tunnels lay—had to be demolished, in some cases against the resistance of the local population. In his lecture, Manuel Schramm describes the lasting effects that the demolition of the old town has had on the city’s cultural and social identity up to the present day.
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1 month ago
35 minutes

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L.I.S.A. - Körper von Bedeutung
Welche Rolle spielt der Körper in der Politik? Moderne Rechtsstaat­lich­keit beruht grund­sätz­lich auf der Fiktion völliger Unpersön­lich­keit bei der Ausübung von Staatsgewalt. Die Vorstellung von körper-, geschlechts- und emotions­losen Amtsträgern stößt jedoch auch an Grenzen. Nicht erst die forcierte Insze­nie­rung von Körperlich­keit bei Donald Trump oder Wladimir Putin erinnert daran, dass es immer Menschen aus Fleisch und Blut sind, die Ämter bekleiden. Im Abendvortrag der Gothaer Konferenz „Körper und Herrschaft“ stellt die Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Berlin) fünf Thesen zum Verhältnis von Körper und Herrschaft in der Vormoderne vor, die sie am Beispiel von Herrscher­figuren des 18. Jahr­hun­derts wie Maria Theresia, Friedrich Wilhelm I. von Preußen oder Marie Antoinette verdeutlicht.
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1 month ago
41 minutes

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L.I.S.A. - Funkelndes Geschmeide – Zauber der Anziehung
Warum schmückt sich der Mensch? Und womit? Aus dem frühen Mittelalter tritt uns das Schmuckbedürfnis vor allem an Grabfunden deutlich entgegen. Kostbare Fibeln oder Gürtelgarnituren bezaubern uns auch heute. Poetische Texte zeugen von Anziehungskraft und Glanz des Goldes und der Juwelen. In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen der Archäologe Dr. Georg Kokkotidis und die Rezitatorin Barbara Greese Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Im lockeren Zwiegespräch verbinden sich archäologische Erläuterungen zu ausgewählten Objekten mit der Lesung von Texten aus neun Jahrhunderten, die auf unterschiedliche Weise Schönheit, Pracht und Faszination wertvollen Geschmeides feiern.
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1 month ago
1 hour 1 minute

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L.I.S.A. - Globale Praktiken, lokale Materialitäten: (Post)koloniale Perspektiven auf die materielle Kultur von Rosenkränzen
Kleine, tragbare Objekte des christlichen Glaubens waren für die Mobilisierung und weltweite Formierung des frühneuzeitl­ichen Katholizismus sprichwörtlich unabdingbar. Gebetsperlen, Kreuze, Medaillen, Reliquien und Reliquiare, Amulette, Andachtsbilder und figürliche Darstellungen begleiteten europäische Seefahrer, Missionare, Kaufleute, Siedler und Siedlerinnen in die Neue Welt. Es war vor allem die ›physische Übertrag­bar­keit‹ der unzähligen Sakramentalien sowie die Möglichkeit, mit ihnen Handel zu treiben, die es der katholischen Kirche ermöglichte, zu Weltreligion zu werden. Anhand ausgewählter Objekte geht der Vortrag von Dr. Anne Mariss der Frage nach, wie sich die globale Verbreitung und lokale Aneignung von Rosen­kränzen in trans­kultu­reller Perspektive historisch beschreiben und analysieren lässt.
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1 month ago
36 minutes

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L.I.S.A. - Im Übergang. Selbst­vergewisserungs­prozesse am langen Kriegsende
Im Mikrokosmos der Potsdamer Konferenz werden die geopolitischen Weichenstellungen mit ihren Spannungen und Bruchlinien deutlich, die in der Nachkriegszeit die internationale Ordnung prägten: vom Kalten Krieg bis hin zur Dekolonisation. Prof. Dr. Kim C. Priemel (Oslo) beleuchtet in seinem Abendvortrag die verschiedenen Aufarbeitungsprozesse am Ende bzw. nach dem Ende des Krieges und demonstriert unter dem Begriff „transitional justice“ am Beispiel von fünf verschiedener Prozessen aus fünf Weltregionen, der internationalen Umgang mit Kriegsverbrechen und Kollaboration nach 1945.
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1 month ago
1 hour 4 minutes

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L.I.S.A. - Ökonomie für eine gerechte Gesellschaft
Unter Donald Trump und Elon Musk greift ein Kult der Freiheit um sich. Doch die Wahl- und Meinungsfreiheit, die unter anderen J.D. Vance beansprucht, geht auch auf Kosten der Freiheit anderer. So Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger und einer der schärfsten Kritiker Donald Trumps, der in seinem neuen Buch zeigt, wer die Opfer der neuen Meritokratie sind und wie der Abbau von Bürokratie sowie unregulierte Märkte Wachstum bremsen und unsere Gesellschaften ärmer machen. Ein Gespräch mit Simon Strauss.
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1 month ago
45 minutes

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L.I.S.A. - Ⲥⲟⲩⲁⲛ – أسوان – Assuan: Eine Stadt in Südägypten am Übergang von einer christlichen zu einer islamischen Gesellschaft
Ägypten wurde im Zuge der arabischen Expansion Mitte des 7. Jahr­hun­derts erobert und in das erstarkende islamische Reich eingegliedert. Die Islami­sie­rung der Gesell­schaft trug im Wesent­lichen zur Stabili­sie­rung und Versteti­gung der eroberten Gebiete bei. Am Beispiel der Stadt Assuan (Südägypten) analysiert die Ägyptologin Dr. Stefanie Schmidt, wechsel­seitige Prozesse der Identitäts­bil­dung zwischen Muslimen und Christen. 
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2 months ago
43 minutes

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L.I.S.A. - Hat die Bundeszentrale für politische Bildung ein Legitimationsproblem, Tim Schanetzky?
Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) wurde 1952 gegründet. Sie hat die Aufgabe, das demokratische Bewusst­sein in Deutschland zu fördern und die Bereit­schaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Schon seit den Anfangs­tagen haben dieser Auftrag und die Arbeit der bpb aber immer wieder Kritik hervor­gerufen. Auch in jüngster Zeit ereilt die bpb bisweilen der Vorwurf, nicht unab­hängig zu sein, ja Staats­propa­ganda zu betreiben. Der Historiker PD Dr. Tim Schanetzky (KWI Essen) hat das Ringen um die politische Bildung in einem soeben erschienenen Buch untersucht. Wir haben ihn gefragt, worum es in den Kontro­ver­sen ging und immer noch geht, welchen Wandel die Instution im Laufe ihrer Geschichte vollzogen hat und ob sie unter den gewandel­ten politischen und medialen Rahmen­be­din­gun­gen heute noch zeitgemäß und notwendig ist.
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2 months ago
57 minutes

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L.I.S.A. - Deutschland und Nordamerika im langen 18. Jahrhundert. Eine verflochtene Geschichte
Der pfälzische Bäcker Conrad Beissel wanderte nach Amerika aus, um die mystische Vereinigung mit Gott zu suchen. Der sächsische Jurist Christian Gottlieb Priber hingegen ging in die Neue Welt, um das Paradies auf Erden zu errichten; und der bergische Kaufmann Peter Hasenclever wollte dort eine geniale unternehmerische Idee verwirklichen. Von ihren Lebens­geschichten ausgehend erschließt der Vortrag von Prof. Dr. Mark Häberlein die Bedeutung der Faktoren Religion, interkulturelle Beziehungen und Ökonomie für die transatlantische Beziehungs­geschichte zwischen dem deutschs­prachigen Raum und Nordamerika im 18. Jahr­hun­dert.
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2 months ago
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L.I.S.A. - Gräber – Spiegel des Lebens?
Grabfunde zählen zu den wichtigsten Quellen der Archäologie. Doch was erzählen sie uns über das Leben in längst vergangenen Epochen? Sind sie das Abbild der Wirklichkeit, das Resultat religiöser Vorstellungen und Regeln, eine unergründliche Inszenierung? Anhand des Grabes von Hochdorf, einem der bedeutendsten keltischen Funde Europas, gehen wir diesen Fragen nach. Von Gebrauchsspuren wird die Rede sein, vom Fischen, Fahren und Feiern. Vom Feiern erzählt auch die Poesie, und vom Werden und Vergehen des Lebens, von Geburt und Tod. Das Nachdenken über Vergänglichkeit und Tod führt uns mitten hinein ins Leben: Memento mori! carpe diem! In der Reihe „Archäologie trifft Literatur“ stellen der Archäologe Thomas Hoppe M.A. und die Rezitatorin Barbara Greese Artefakte aus dem Landesmuseum Württemberg in einen kulturhistorischen Kontext. Archäologische Erläuterungen zum frühkeltischen Prunkgrab von Eberdingen Hochdorf treten in Dialog mit der Lesung poetischer Texte unterschiedlicher Zeiten. Texte von Heinrich Heine, Michel de Montaigne, Rainer Maria Rilke bis zu Joachim Ringelnatz werden zu hören sein. 
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2 months ago
59 minutes

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L.I.S.A. - Vom Weltkrieg zu Dekolonisation und Kaltem Krieg
Im Vortrag von Wiss. Oberrat Dr. Frank Reichherzer (Potsdam) wird das Enddatums des 2. Weltkrieges hinterfragt und untersucht, wie lange genau der 2. Weltkrieg währte und inwieweit er für die Dekolonisation und die Folgekonflikte verantwortlich war. Es wird darauf hingewiesen, dass der 2. Weltkrieg aus vielen einzelnen Konflikten bestand, die zunehmend verwachsen seien und viele Konflikte nach den Unterzeichnungen der Kapitulationen des Deutschen Reichs und Japans weiter schwelten, neu ausbrachen und zum Teil bis heute anhalten.
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2 months ago
23 minutes

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L.I.S.A. - Rediscovering “Lost Cities” and the Birth of Urban Archaeology
The “Lost Cities Rediscovered“ project, which Professor Rubina Raja (Aarhus University) presented in her lecture, examines ancient cities in Western Asia that were largely explored by archaeologists in the late Ottoman and Mandate period. By revisiting legacy data from such excavations, which can be retrieved in archives, the project examines and brings to the forefront forgotten or non-published histories from and about these important sites. How have the methods, practices and biases of the mostly Western explorers influenced our understanding of these urban sites? At the same time, it encourages us to rethink the impact of legacy data on archaeological and historical understanding of sites – such as Gerasa, Palmyra, Raqqa, and Samarra –, which have been known to us for centuries.
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2 months ago
35 minutes

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